Ein Ausdauertraining verbessert nicht nur die Leistungsfähigkeit des Herzens (cardioprotektive Wirkung), sondern nimmt auch positiven Einfluss auf eine Reihe von Risikofaktoren, die für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind: Übergewicht, Hypertonie (Bluthochdruck), Rauchen, erhöhte Blutglucose (Blutzucker), erhöhte Lipidspiegel (Triglyceride, LDL-Cholesterin).
Weitere positive Auswirkungen sind unter anderem:
 
Abnahme der Ruhepulsfrequenz (Reduzierung/Ökonomisierung der täglichen Herzarbeit, geringere Gefährdung koronarer Herzerkrankungen)
Bessere Stressbewältigung
Erhalt der Beweglichkeit, weil die Knochen und Gelenke regelmäßig beansprucht werden
Erhalt beziehungsweise Verbesserung der Libido und Sexualität
Stärkung des Immunsystems (Anstieg der NK-Zellaktivität)
Verringerung des Risikos für Mamma-, Prostata- und Kolonkarzinom (Brust-, Prostata- und Darmkrebs)
Verbesserung der Atemeffizienz (Zunahme der Vitalkapazität)
Verbesserung beziehungsweise Verhinderung von depressiven Verstimmungen, Ängsten und Stress
Vermeidung von Schlafstörungen.
 
Trainiere deshalb für ein starkes Herz zwei- bis dreimal wöchentlich gezielt für jeweils 30 Minuten Dein Herz-Kreislaufsystem. In Kombination mit zahlreichen, täglichen kleinen Bewegungseinheiten sorgt dies für die zur Regeneration erforderliche gute Durchblutung des Körpers. Das fördert eine optimale Entsäuerung, und gleichzeitig werden über das Blut Sauerstoff, Mineralstoffe, Amino- und auch Fettsäuren angeliefert, die Bausteine der Regeneration. Nutze also öfter bewusst das Fahrrad und die Treppe.